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Blutegel
Die
Blutegeltherapie gehört mit zu den ältesten
Naturheilverfahren.
Das Geheimnis des Blutegels (Hirudo medicinalis) liegt
in seinem Speichel verborgen. Beim ansaugen setzt
der Egel über 13 verschiedenen Komponenten ab.
| Diese
wirken: |
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gerinnungs- und entzündungshemmend |
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sie beschleunigen den Lymphstrom |
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sorgen für Entstauung- und Entschlackung
gestauter Entzündungsgebiete |
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und somit zur Schmerzstillung |
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| Anwendungsgebiete: |
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Gelenkerkrankungen (Arthritis, Arthrose, Spat,
Hüftgelenksdysplasie) |
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Sehnenentzündungen |
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Hufrehe |
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Bluterguss, Quetschung, Prellung, Gallen |
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Spondylose, Cauda equina |
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Abszesse, Furunkel, Phlegmone |
| Ablauf
der Blutegeltherapie: |
Nach
einer Rasur des vorgesehenen Bereiches werden
die Blutegel angesetzt.
Der Biss des Egels ist für die Tiere nicht
schmerzhaft, es fühlt sich an wie ein Mückenstich.
Die Blutegel saugen im Durchschnitt circa 30 Minuten,
Sind sie vollgesaugt fallen sie von alleine ab.
Der Saugvorgang darf nicht künstlich unterbrochen
werden.
Während des Saugvorgangs wird der entzündungshemmende
Speichel des Egels abgegeben und breitet sich
im Gewebeumfeld aus.
Nach der Behandlung kommt es zu einer Nachblutung,
die zwischen 2 und 12 Stunden dauern kann. Das
ist wesentlicher Bestandteil der Therapie und
sollte nicht unterbunden werden. Diese Blutung
reinigt die Wunde und erhöht den entstauenden
Effekt.
Bei Pferden und Hunden zeigt die Blutegeltherapie
sehr große Erfolge, meist ist schon nach
nur einer Behandlung eine Besserung sichtbar |
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